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Dienstag, 31. Januar 2012

Libyen Update 31.01.2012

So heute das letztemal für Januar das es ein Libyen Update gibt. Was natürlich heißt das es im Februar natürlich weiter geht. Ich konnte wieder einiges interessantes finden. Die Vereinten Nationen scheinen mit den neuen libyschen Behörden unzufrieden zu sein. Auch ist weiterhin Bani Walid weiter in den Schlagzeilen. Also weiterhin bleibt es so dass aus diesem gebeutelten Land viel zu berichten gibt, und nicht wie uns die Mainstream Medien suggerieren wollen, in dem sie so gut wie nichts melden.

Vereinte Nationen mit neuen libyschen Behörden unzufrieden. Die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte Navi Pillay und der UN-Spezialvertreter in Libyen Jan Martin sind über Handlungen der Anhänger von Muammar al-Gaddafi beunruhigt. Auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Mittwoch gaben sie zu, neuen libyschen Behörden sei es bislang nicht gelungen, die Lage im Lande unter ihre volle Kontrolle zu nehmen. Jan Martin erklärte, dass jüngste Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des ermordeten Obersts und Kräften des nationalen Übergangsrates von beiden Seiten provoziert worden seien. Die Behörden vermochten bisher solche Zwischenfälle erfolgreich zu bewältigen, aber es gebe keine Garantien, dass sie sich nicht erneut wiederholen, erklärte Navi Pillay. [mehr lesen]

Libyen: Bani Walid unter Druck. In der Wüste vor Bani Walid braut sich neues Unheil zusammen. Dort versammeln sich die Rebellen in der Region “Nesma” und “Sedada” und bereiten einen Sturmangriff auf Bani Walid vor. Sowohl Misrata-Rebellen, Mitglieder der vom Aufstand betroffenen Brigade “28. Mai” aus Dherna als auch NTC-Truppen sind mit ihren schweren Waffen vor Ort. Sie werden vom derzeitigen libyschen NTC-Verteidigungsminister (Zintan-Stamm) angeführt. Bani Walid weigert sich jedoch kategorisch, Waffen und oder Kämpfer auszuliefern. Lediglich NTC-Soldaten ohne schwere Waffen sollen die Stadt betreten dürfen. Jedes Fahrzeug, dass sich der Stadt nähere, werde zerstört. Anhand des folgenden Kurzfilms vom letzten Jahr kann man sich die Situation gut vorstellen: [mehr lesen]

Libyen: Warfalla setzen sich in Bani Walid durch. Die vor Bani Walid gemeldete Rebellen-Versammlung zum Zwecke einer Strafexpedition ist mit nur 300 gemeldeten Teilnehmern nicht in der Lage, militärisch gegen die Stadt vorzugehen. Heute wird gemeldet, dass sowohl Tripolis und Zintan als auch Misrata und Benghazi unter Mangel an Kämpfern leiden und sich zudem in ihren jeweiligen Städten zunehmend selbst vor wütenden Bürgern, der Rebellen-Konkurrenz und dem Grünen Widerstand schützen müssen. Aus Benghazi werden Proteste und Schüsse gegen die Demonstranten, aus Tripolis andauernde Gefechte der Rebellenfraktionen untereinander gemeldet. In Zuara soll die Westgruppe der libyschen Al-Quaida schwerste Verluste erlitten haben. Die Tuareg sowie die südlichen Stämme haben Bani Walid zu seiner klaren Positionierung beglückwünscht und ihre weitere Teilnahme am Grünen Widerstand zugesagt. [mehr lesen]

Libyen: Folter und Mord. Die Krokodilstränen der Kriegstreiber. Im August letzten Jahres schrieb ich schon einmal über die Kumpanei von Nato, westlichen Geheimdiensten und Medien mit islamistischen Milizen wie der „Libysch-Islamischen Kampfgruppe (LIFG)“, die teilweise sogar von international gesuchten al-Qaida-Terroristen wie Abd al-Hakim Balhaj geführt wurden und werden. Die angebliche libysche „Revolution“ wurde inzwischen dank massiver Nato-Bombardements und dem Einsatz von Spezialeinheiten zum gewünschten Erfolg gebracht. Triumphaler Höhepunkt dieses Ereignisses war der planvoll zelebrierte Lynchmord an Oberst Gaddafi, der die bekannte Philanthropin Hillary Clinton zu dem erfreuten Ausruf “We came, we saw, he died” veranlasste, der mir inzwischen symptomatisch für das intellektuelle und moralische Niveau westlicher Eliten erscheint. [mehr lesen]

Libyen: Polizei-Lösung für Bani Walid. Es ist offenbar in letzter Minute gelungen, eine Lösung im Konflikt von Bani Walid zu erreichen. Das NTC-Innenminsterium in Tripolis stimmte dem Vorschlag der Warfalla-Stammesältesten zu, die Sicherheit des Ortes mittels Einsatz einer ordentlichen Polizeitruppe zu gewährleisten, statt Bani Walid wie bisher mit den Rebellen-Überbleibseln unter purer Willkürherrschaft der “Sieger” zu belassen. Ab morgen, dem 1. Februar 2012 kommt es zum Einsatz einer 40-köpfigen Polizeitruppe, welche die Ordnung in der Stadt gewährleisten soll. Die oben abgebildeten Fahrzeuge wurden am Zentralmarkt von Bani Walid in Stellung gebracht. Alles in allem eine sehr vernünftige Lösung, die das befürchtete sinnlose Abschlachten vermeiden können sollte. [entnommen vom Julius-Hensel-Blog]

Libyen: droht Bani Walid ein Exempel? Vor Bani Walid verstärkt sich die Scharen der NTC-Rebellen von bislang 300 auf nun gemeldete 800 Rebellen-Kämpfer. Hubschrauber fliegen über der Stadt, es heisst sie seien dazu bestimmt, den besten Weg zum Eindringen auszukundschaften. Währenddessen haben die Stammesältesten einer Einsetzung von Ordnungspolizei durch die NTC-Regierung freien Raum gegeben, sie lehnen nur grundsätzlich jeden Eintritt von Rebellen-Kämpfern in die geschundene Stadt ab. Die “Mai28-Brigade” möchte natürlich ihre Verluste rächen, er wird gemeldet, dass der Anführer Imbarak al-Futmani überlebt hat und rastlos auf eine Tilgung seiner Schmach besteht. Er und seine Mannschaft waren überfallen worden und in die Wüste geflohen, nachdem die Einwohner in der Nacht das Tor der Garnision erbrochen und alle Panzer erbeutet hatte. [mehr lesen]

Libyen: Rebellen wüten in Tawergha. Das folgende Video zeigt die sinnlose Zerstörungswut und den blanken Wahnsinn der Rebellen, die rudelweise mit teurer Munition gegen leerstehende Wohnblocks in Tawergha kämpfen. Irgendwie zieht es die Übeltäter zum Ort ihrer Verbrechen zurück. Im vergangenen Sommer waren ca. 30.000 unschuldige Bewohner schwarzer Hautfarbe (hauptsächlich) von den Misrata-Rebellen und NATO-Sturmtruppen vertrieben und vielfach getötet worden. [mehr lesen]


Libyen-Video: kein Schulbeginn in Sirte
[entnommen vom Julius-Hensel-Blog]

Libyen-Syrien-Iran: Russische Berichterstattung realistischer als die der „freien Medien des Westens“ Tripolis, 30. Januar 2012 (ADN).“Als dieser Tage ergrimmte Angehörige des Warfalla-Stammes die NTC-Banden aus der Stadt Bani Walid jagten, halluzinierten die bundesdeutschen Medien unisono von Gaddafi-Anhängern, die dafür verantwortlich seien, bis die UNO klarstellte, dass es sich um einen Konflikt zwischen bewaffneten Einwohnern und den ‘Revolutionstruppen’ handele, über den ‘falsch berichtet’ wurde.“ Das schreibt Frank W. Haubold in der heutigen Montagausgabe des ef-magazin (eigentümlich frei) über die mediale Lügenmaschinerie, die derzeit Libyen durchpflügt und sich schon auf Kriege in Syrien und Iran einschießt. [mehr lesen]


Das war es dann erst mal für diesen Monat.

Bis denne …

Freitag, 27. Januar 2012

Libyen Update 27.01.2012

Schon wieder ist die Woche rum, manchmal frage ich mich wo die Zeit bleibt. Diese Woche war die Nachricht das Bani Walid wieder Grün ist in aller Munde. Und gemeldet wurde dies nicht nur von Blogs und anderen alternativen Medien, nein, auch Tagesschau.de und N24 meldeten dies. Doch der Ahaaaa Effekt blieb aus. Die Menschen sagten sich nicht, oh ist denn Libyen nicht befreit? Was ist denn da los, ich will mehr darüber wissen. Nein. Es blieb eine kleine Randnachricht in den Mainstream Medien. Für die „großen“ Medien war dies keine große Sache, für mich schon. Mir zeigt es das ich mit meinen Versuch die Nachrichten über Libyen zu bündeln, richtig liege. Ich sage seit Wochen das Libyen nicht befreit ist, das die Menschen dort nicht das wollen was ihnen aufgezwungen wird. Und genau das zeigte die Nachricht das Bani Walid wieder Grün ist. Das wäre doch gar nicht möglich wenn die Bevölkerung hinter dem stehen würde was wir für sie entschieden haben. Also ich sage es ja sooft, Leute bleibt kritisch, macht euch eure Meinung! Nehmt nicht jeder Nachricht für gegeben hin, sondern prüft woher die Information kommt. Wem sie vielleicht dienlich ist. Und entscheidet dann was ihr glaubt! Aber nehmt nicht alles für gegeben hin!

Libyen: Beweis für Streubomben in Bani Walid. Die Reste von Raketen und NATO-Bomben in Bani Walid, die gegen Zivilisten und unschuldige Leute verwendet wurden, statt diese zu beschützen. Bani Walid, Libyen.
[entnommen vom Julius-Hensel-Blog]

Libyen: Tage des Donners – die Gegenrevolution beginnt… Die Widerstands-Batallione “Al Mzarii” & “Al Rassifa” haben 14 bewaffnete Fahrzeuge (Pick-up´s) der Misrata-Rebellen zerstört, darunter der gefährlichen 4 Raketenwerfer-Trucks. Zudem verloren 40 Ratten (einschliesslich einiger arabischer Söldner) ihr Leben, die zur Gruppe der Zionisten aus Nord-Misrata gehören, als sie vergeblich auf das Stadttor von Al Nahr (auch bekannt als Jabran) vorrückten. Der Grüne Widerstand in Sirte verlor dabei leider auch 3 Märtyrer. Hierzu unser Beileid. Die Kontrolle des Tores, welches den Weg nach Al Sadada freigibt, wurde danach an die Grünen Kräfte des Warfalla-Stammes übergeben… [mehr lesen]

Libyens Machthaber melden Rückeroberung von Bani Walid. Bani Walid wird offenbar wieder von Truppen der neuen Machthaber in Libyen kontrolliert. Das jedenfalls erklärte am Mittwoch Agenturberichten zufolge der Verteidigungsminister des selbsternannten »Nationalen Übergangsrates« (NTC), Ussama Dschuili. Bei den Auseinandersetzungen habe es sich nicht um Kämpfe zwischen NTC-Truppen und Anhängern des ermordeten langjährigen Staatschefs Muammar al-Gaddafi gehandelt, sondern lediglich um ein »Problem zwischen zwei Gruppen junger Leute«. Damit widersprach er Aussagen örtlicher Regierungsvertreter, die nach den Kämpfen am vergangenen Montag erklärt hatten, die Stadt im Nordwesten des nordafrikanischen Landes sei unter die Kontrolle von Kämpfern der »grünen Widerstandsbewegung« geraten, die für eine Wiedererrichtung der Jamahiriya in Libyen kämpfen. [mehr lesen]

Libyscher Bürgerkrieg geht weiter. In Bani Walid vertreibt eine Stadtmiliz die 28.-Mai-Brigade des nationalen Übergangsrates. Der vor fast einem Jahr ausgebrochene Bürgerkrieg in Libyen ist auch nach der offiziell verkündeten Machtübernahme des Übergangsrates am 23. Oktober 2011 noch nicht beendet: Von der internationalen Öffentlichkeit wenig beachtet fanden in den letzten Monaten unter anderem in Tripolis immer wieder Kämpfe zwischen Milizen statt, die nicht daran denken, ihre Waffen abzugeben und stattdessen Gebiete kontrollieren, in denen die neue Regierung nur sehr bedingt Herrschaft ausübt.Inwieweit diese Regierung die Hoffnungen des Westens erfüllen kann, wird immer fraglicher: Der Rechtsanwalt Abdelhafis Ghoga, bisher das zivilgesellschaftliche Aushängeschild unter Islamisten, Stammesführern und abtrünnigen Gaddafi-Amtsträgern, wurde am 19. Januar bei einem Vortrag körperlich angegriffen und erklärte am Sonntag seinen Rückzug vom Posten des Vizepräsidenten im libyschen Übergangsrat (NTC). Zuvor hatte ein wütender Mob das NTC-Hauptquartier in Bengasi verwüstet. [mehr lesen]

Ärzte ohne Grenzen: Libyens Machthaber foltern Gefangene. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wirft den neuen Machthabern in Libyen die Folterung von Gefangenen vor und hat angekündigt, deshalb ihre Arbeit in den Internierungszentren der libyschen Stadt Misrata zu beenden. Mitarbeiter der internationale tätigen Vereinigung hätten festgestellt, dass Gefangene misshandelt werden und ihnen medizinische Hilfe vorenthalten wird, heisst es in einer heute von der Organisation verbreiteten Presseerklärung. »Teams von Ärzte ohne Grenzen arbeiten seit August 2011 in den Internierungszentren in Misrata, um kriegsverletzte Gefangene zu behandeln. Die Mitarbeiter waren immer öfter mit Patienten konfrontiert, die Verletzungen als Folge von Folter während Verhören aufwiesen. Diese Befragungen wurden außerhalb der Internierungszentren durchgeführt. Ärzte ohne Grenzen hat insgesamt 115 Patienten behandelt, die Verletzungen durch Folter aufwiesen, und hat alle Fälle an die zuständigen Behörden in Misrata gemeldet. Seit Januar wurden Patienten, die in die Verhörzentren zurückgebracht wurden, sogar erneut gefoltert. Die medizinischen Teams von Ärzte ohne Grenzen wurden außerdem gebeten, Patienten direkt in den Verhörzentren zu behandeln, was die Organisation kategorisch abgelehnt hat.« Christopher Stokes, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen in Belgien, kritisiert: »Einige Behördenvertreter haben versucht, die medizinische Arbeit von Ärzte ohne Grenzen zu instrumentalisieren oder zu behindern. Patienten wurden während der Verhöre zur Behandlung zu uns gebracht, um sie wieder fit zu machen für die Fortsetzung der Befragung. Das ist vollkommen inakzeptabel. Wir sind in Misrata, um Kriegsverletzte und kranke Gefangene medizinisch zu versorgen - aber sicher nicht, um wiederholt dieselben Patienten zwischen Verhörsitzungen zu behandeln.« [mehr lesen]

Libyen: Gaddafi-Getreue erobern Bani Walid zurück. Truppen der libyschen Übergangsregierung sind am Dienstag nach Bani Walid ausgerückt und haben die Stadt umstellt. Der Sender Al Arabija zitierte Kämpfer mit den Worten, sie wollten die einstige Hochburg des getöteten Machthabers Muammar al Gaddafi „ein zweites Mal befreien“. Innenminister Fausi Abd al Aal, hatte zuvor in einer Fernsehansprache gesagt, wer mit dem alten Regime sympathisiere, habe keine Gnade zu erwarten. Ein Sprecher des Innenministeriums in Tripolis hatte die Kämpfe in Bani Walid vom Montag zunächst heruntergespielt. Es handle sich lediglich um einen Versuch von Stämmen, verhaftete Mitglieder zu befreien, sagte er. Der Innenminister hatte Berichte dementiert, nach denen dort die grüne Flagge Gaddafis gehisst wurde sei. Er führte die Gewalt auf ausstehende Kompensationszahlungen an Einwohner der einstigen Bastion Gaddafis zurück, in der es während des Bürgerkrieges schwere Kämpfe gegeben hatte. [mehr lesen]

Libyen: «Problem» der Gaddafi-Truppen «gelöst». Bani Walid steht nach seinem Befreiungsschlag gegen den NTC voraussichtlich kein NATO-Bombardement oder neuerliche Belagerung bevor. NATO-Generalsekretär Rasmussen äusserte sich hierzu am heutigen Donnerstag: “Wir haben unsere Libyen-Operation am 31. Oktober beendet und nicht vor, zurückzukehren“ Auch der NTC zieht – wohl vorsichtshalber – nicht die rote Karte gegen die Hauptstadt der im ganzen Land verstreuten Warfalla. Man darf nie vergessen, dass jeder vierte oder fünfte Libyer ein Warfalla ist. In der jetzigen kriegsmüden Situation würden neue Grausamkeiten landesweit folgen. 20min.ch hat heute zur Abwiegelung des Bani-Walid-Problems aktuelle Informationen: [mehr lesen]



Nun wünsche ich allen meinen Lesern noch ein schönes Wochenende. Wenn ihr euch auch für andere „Neuigkeiten“ interessiert, dann schaut doch mal auf meine Homepage rein. In der Rubrik [Neuigkeiten] versuche ich tagesaktuelle Nachrichten zu bündeln. Ebenso biete ich eine Seite an wo ich die Sendungen vom YouTube Nutzer Conrebbi im wöchentlichen Überblick halte. Ihr findet sie unter [Conrebbi Neuigkeiten]. Ihr findet aber auch viele andere interessante Seiten dort. Schaut doch mal rein [dasneuewissen.de.tl].

Bis denne …

Dienstag, 24. Januar 2012

Libyen Update vom 24.01.2012

Wieder sind ein paar, ich hoffe schöne Tage, an uns vorbei gegangen. Und ich muss sagen diesmal habe ich doch tatsächlich mal eine überraschende Neuigkeit! Bani Walid ist befreit dies meldet sogar Tagesschau.de! Na wer hätte das gedacht. Aber ich habe auch wieder in den paar Tagen einige andere Informationen für euch. Seht selbst.

Libyen: Das Chaos ist kein Überraschung – Adrian Salbuchi. In der ganzen Geschichte haben militärische Angriffe auf souveräne Nationen immer Tod, Zerstörung und Chaos bedeutet, die nicht enden, wenn die Invasion abgeschlossen ist. Schaut euch Irak an, Afghanistan, Palästina, Vietnam, Nord-Irland – oder den 2. Weltkrieg und den Kalten Krieg.
Warum sollte es also anders sein in Libyen? Die westlichen Medien sind heute „entsetzt“ über die anhaltenden Schießereien zwischen verschiedenen Fraktionen. Reuters berichtet, dass „Zusammenstöße zwischen rivalisierenden libyschen Milizen zwei Tote und 16 Verwundete verursachten – durch bewaffnete Gruppen, die sich weigern, die Waffen abzugeben“.
Was erwartete der Westen? Ein souveränes Land – Libyen – wurde angegriffen und von NATO-Armeen überrannt unter falschen Vorwänden und unterstützt von einer heuchlerischen UN-Resolution, was zu zehntausenden toten, verstümmelten Libyern, zerstörten Heimen und zerbombter Infrastruktur führte. Das Land wurde geplündert und in tiefstes Chaos gestürzt, seine Führer, desen Kinder und Enkelkinder live im Fernsehen ermordet, was die US-Außenministerin Hillary Clinton zu röhrendem Gelächter veranlasste … [mehr lesen]

Libyen: aus dem Sirte-Archiv
[entnommen vom Julius-Hensel-Blog]

Vizepräsident von libyschem Übergangsrat tritt zurück. Reaktion auf Massenproteste am Wochenende in Bengasi. BENGASI, 22. Januar (AFP) – Als Reaktion auf Massenproteste wütender Demonstranten in Bengasi hat der Vizepräsident des Übergangsrats in Libyen seinen Rücktritt angekündigt. Er verzichte “im Interesse der Nation” auf sein Amt, sagte Abdel Hafes Ghoga am Sonntag dem Fernsehsender Al-Dschasira. Die Annahme des neuen Wahlgesetzes, das eigentlich am Sonntag vorgestellt werden sollte, wurde wegen noch offener Fragen um mehrere Tage verschoben. Mit seiner Entscheidung reagiere er auf “die jüngsten Ereignisse”, sagte Ghoga in Anspielung auf die seit Tagen anhaltenden Proteste gegen ihn. Der Nachrichtenagentur AFP sagte der Vizepräsident, sein Rückzug zeige, dass der Übergangsrat keine regierende Behörde sei. “Wir streben nicht nach Posten.” [mehr lesen]

Neue Gefechte in Libyen - Gaddafi-Anhänger erobern Wüstenstadt zurück. Herber Rückschlag für die neuen Machthaber in Libyen: Anhänger des getöteten libyschen Ex-Diktators Muammar al Gaddafi haben die strategisch wichtige Wüstenstadt Bani Walid zurückerobert. Das berichteten übereinstimmend die arabischen Fernsehsender Al-Dschasira und Al-Arabija. Anwohner und Vertreter der Regierungstruppen berichteten von schweren Zusammenstößen, bei denen mindestens vier Menschen getötet und weitere 20 verletzt worden seien. Es seien auch schwere Panzerabwehrwaffen zum Einsatz gekommen. Auslöser war offenbar die Festnahme mehrerer Gaddafi-Anhänger durch Mitglieder des Nationalen Übergangsrates. [mehr lesen]

Bani Walid ist nach Befreiung wieder grün. Wie die imperialistische Propaganda-Agentur AFP soeben zugab, sind die Lakaien der NATO-Kreuzzügler und ihrer GCC-Handlanger aus der libyschen Stadt Bani Walid vertrieben worden. Die befreite Stadt Bani Walid steht nach Monaten brutaler Besatzung wieder unter Kontrolle der grünen Volksregierung. [mehr lesen]

Wie die Nachrichtenagentur AFP heute meldet, haben Widerstandskämpfer, die loyal zum ermordeten langjährigen libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi stehen, die Wüstenstadt Bani Walid eingenommen. Zuvor hatten auch andere Agenturen über heftige Kämpfe um die Ortschaft berichtet. Der US-Nachrichtendienst Stratfor meldete, Bani Walid sei komplett von Gaddafi-Getreuen umstellt und werde von diesen mit zahlreichen Waffen unter Feuer genommen. Fünf Kämpfer des »Nationalen Übergangsrates« (NTC) seien getötet worden, darunter der Kommandeur der in Bani Walid stationierten Brigade, berichtete AFP. Der unabhängige französische Journalist Allain Jules berichtet sogar von mindestens elf getöteten NTC-Kämpfern. Die Stadt hatte monatelang den Angriffen der von der NATO unterstützten Rebellen getrotzt und konnte von diesen erst Mitte Oktober eingenommen werden. [mehr lesen]

Libyen: Grüner Widerstand startet Frühjahrsoffensive. Heute beginnen sich die Ereignisse in Libyen zu überschlagen. Bani Walid hat sich wieder einmal vom Personal des NTC befreit, 5 Rebellen tot, 25 weitere gefangen. Grüner Widerstand wird auch aus Sirte, Sabha und Tripolis gemeldet. Hier wird von der vom Grünen Platz wegführenden Hauptstrasse jetzt um 22 Uhr ein seit mehr als 3 Stunden (!) andauerndes Feuergefecht gemeldet. Auch in Misrata haben die Ratten 5 Pick-up´s und Personal verloren. [mehr lesen]

Der libysche Krieg: Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen durch Sarkozy und das französische Militär. Enthüllungen des früheren französischen Außenministers. Auf den ersten Blick der Ereignisse von 2011 in Libyen erscheint es, dass die Entscheidung das Land anzugreifen erst im Februar oder März getroffen wurde. Eine Zahl von Fakten und offizielle Dokumente scheinen dies zu bestätigen. Im Januar 2011 bereitete die UN die Diskussion der Menschenrechte in Libyen vor. Kein einziger Staat äußerte Bedenken, und die Führung des Landes wurde über alle Maße gelobt für die außerordentlichen Ergebnisse, die sie auf diesem Gebiet erzielt hatte. Was war es, was die Hauptfeinde Libyens in jenen Tagen gesagt haben, dieselben in Bereitschaft/Vorbereitung nach wenigen Wochen anzugreifen? [mehr lesen]

Libyen: Menschenrechtsgruppen werfen NATO Kriegsverbrechen vor. Ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht von Menschenrechtsgruppen aus dem Nahen Osten enthält überzeugende Beweise dafür, dass die NATO in ihrem achtmonatigen Krieg zur Herbeiführung eines Regimewechsels in Libyen Kriegsverbrechen begangen hat.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Resolution der Vereinten Nationen, die “alle notwendigen Maßnahmen” zum Schutz der Zivilbevölkerung erlaubte, als Rechtfertigung für Militäraktionen gegen zivile Ziele benutzt wurde, bei denen viele Libyer getötet und verwundet wurden.

Grundlage des Berichts ist eine Erkundungsmission, die von der Arabischen Organisation für Menschenrechte zusammen mit dem Palästinensischen Zentrum für Menschenrechte und dem International Legal Assistance Consortium (Vereinigung für internationalen juristischen Beistand) durchgeführt wurde. [mehr lesen]


Iranischer Sender: 12.000 US-Soldaten in Libyen gelandet. Haben die USA 12.000 Soldaten nach Libyen entsandt? Das jedenfalls meldet der englischsprachige iranische Fernsehsender Press TV unter Berufung auf die internationale arabische Tageszeitung Asharq Alawsat. Die Zeitung habe berichtet, dass die nordamerikanischen Truppen am Erdölhafen der Stadt Brega im Norden Libyens gelandet seien, so Press TV. Auf der Homepage der Zeitung selbst ist diese Meldung nicht zu finden, und auch auf der Homepage des Pentagon ist kein Hinweis auf eine derartige Offensive zu finden. Dem Bericht zufolge werde erwartet, dass die US-Truppen die Kontrolle über die wichtigsten Erdölfelder des Landes übernehmen sollen, um Stabilität und Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Brega gilt als eines der wichtigsten Zentren für die libyschen Erdölexporte. [mehr lesen]


Erklärung des Chefs der provisorischen libyschen Regierung. Der Chef der provisorischen libyschen Regierung Mustafa Abdel Jalil warnte vor der Gefahr des Abrutschens des Landes in die „bodenlose Schlucht“ nach der Erstürmung des Regierungshauptquartiers in Benghazi. In der Nacht zum Sonntag drangen rund 200 Menschen ins Gebäude ein und begingen dort eine Verwüstung. Ihre Wut wurde durch die Fassung der Wahlgesetze ohne ihre öffentliche Erörterung heraufbeschworen, was, nach ihrer Meinung, den Normen der Demokratie widerspreche. „Libyer wollen einen Tyrannen gegen den anderen nicht wechseln, aber die Handlungen neuer Macht unterscheiden sich nicht davon, was Muammar Ghaddafi getan hat“, – sagte einer der Teilnehmer der Erstürmung.
[entnommen von Staseve]

Libyen: Dr. Moussa Ibrahim unversehrt und frei! Wohl um die massiven Proteste gegen das NATO-geführte Terror-Regime von Benghazi medial zu übertünchen werden nun Gerüchte verbreitet, wonach Dr. Moussa Ibrahim, ehemaliger und einzig legitimer libyscher Regierungssprecher, bei Assabia in Gefangenschaft geraten sein soll. In den letzten Tagen haben sich die Proteste und Kundgebungen gegen die widerrechtlich von der nord-atlantischen Terrorallianz an die Macht gebombte Marionetten-Tyrannei massiv ausgeweitet und im ganzen Land verbreitet. Sie finden Berichte darüber selbst im Mainstream, dort nennt man das dann allerdings beispielsweise: “Libysche Extremisten fordern Scharia-basierte Gesetzgebung.” [mehr lesen]

Libyen: Hunderte Bewaffnete stürmen Sitz der Übergangsregierung in Bengasi Wenige Monate nach der Etablierung der Übergangsregierung in Libyen haben bewaffnete Demonstranten am Samstag den Sitz der neuen Machthaber in der früheren Rebellenhochburg Bengasi gestürmt.

Bis zu 200 Männer drangen auf das Gelände der Regierungseinrichtung ein, wie die Agentur AP meldete. Mehrere Granaten explodierten.

Zuvor hatten Hunderte Demonstranten vor dem Gebäude gegen die Politik der neuen Regierung protestiert. Der Protest richtete sich vor allem gegen das neue Wahlrecht, das laut den Demonstranten ohne eine öffentliche Diskussion eingeführt worden war. „Wir wollen keinen neuen Tyrannen“, sagte einer der Demonstranten. Nach seinen Worten unterscheiden sich die neuen Machthaber kaum von Ex-Herrscher Muammar al-Gaddafi und sprechen ebenso wie dieser die Sprache der Gewalt. [mehr lesen]


Ok das wär es erst mal. Ich hoffe ich kann bald wieder „gutes“ berichten.

Bis denne …